28. November 2009

Vor 25 Jahren, am 1. Dezember 1984, begrüßten 3sat-Moderatorinnen aus Österreich (ORF), Schweiz (SRG) und Deutschland (ZDF) die Zuschauer mit “Grüß Gott! Grüezi! Hallo bei 3sat!”. 1993 kam die ARD als vierter Partner des Gemeinschaftsprogramms hinzu.
1984 waren es gerade einmal 8.000 Haushalte, die das neue Programm über Satellit empfangen konnten. Heute erreicht 3sat mehr als 40 Millionen Haushalte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Von einem Versuchprojekt hat sich 3sat in den vergangenen Jahren zur Kulturmarke im deutschsprachigen Fernsehen entwickelt. Der Senderslogan “anders fernsehen” ist bis heute Motto für 3sat geblieben.
“Wir wagen das ‘Abenteuer Denken’ und haben so in den vergangenen Jahren innovative Programmideen entwickelt. Gerade mit unseren Thementagen konnten wir viele Zuschauer gewinnen”, so Dr. Gottfried Langenstein, Direktor Europäische Satellitenprogramme (ZDF) und Vorsitzender der 3sat-Geschäftsleitung. Mit 1,1 Prozent hatte 3sat 2008 in Deutschland seinen höchsten Marktanteil seit Bestehen. Gleiches gilt für Österreich mit einem Marktanteil von 1,9 Prozent und in der Schweiz mit 1,2 Prozent.
12. November 2009
Trotz Wirtschaftskrise haben die 100 größten Medienhäuser Deutschlands das Geschäftsjahr 2008 mit einem Umsatzplus von 2,9 Prozent gegenüber 2007 abgeschlossen. Gemeinsam setzten sie 59,2 Milliarden Euro um. An der Spitze steht Bertelsmann, das mit einem Jahresumsatz von 16,1 Milliarden Euro allein ein Viertel zum Top-100-Umsatz beisteuert. Die Plätze 2 und 3 belegen Pro Sieben Sat 1 Media und Axel Springer.
Unter den Top 100 Medienhäusern sind 15, die 2008 einen Umsatz in Milliardenhöhe erreichten, darunter die Bertelsmann-Töchter Gruner + Jahr und RTL. Im Vorjahr belief sich sie Anzahl der Umsatzmilliardäre noch auf 16 Unternehmen – der Bayerische Rundfunk verfehlte dieses Ziel 2008.
Zu den Schwergewichten unter den Medienunternehmen gehören auch die Fernsehsender. Sie kommen auf einen kumulierten Umsatz von 17,1 Milliarden Euro und nehmen vier der ersten zehn Ränge ein. Dabei bringen es die privaten TV-Sender auf einen Umsatz von gut 8,8 Milliarden Euro, während die zehn öffentlich-rechtlichen über 8,3 Milliarden verfügen.
Das Ranking “Die größten deutschen Medienunternehmen” erscheint seit elf Jahren und liegt der Ausgabe
HORIZONT 46/2009 bei. Die Daten basieren überwiegend auf der Selbstauskunft der Medienhäuser. Im Fall der Verweigerung offizieller Zahlen durch die Firmen liegen entsprechenden Schätzungen Sekundärquellen wie der Bundesanzeiger und die Hoppenstedt-Firmendatenbank sowie Marktstatistiken zu Grunde. Das Ranking mit den Top 34 der Medienunternehmen kann
hier als PDF runtergeladen werden
11. November 2009

Soeben lese ich eine Pressemeldung (
pressetext.com) mit der Überschrift: “A&O Hostels: Sexistische Werbung erzürnt Gemüter – Beschwerden nehmen massiv zu …” - schaue das Bild dazu an und … wundere mich.
Klar, Motto und Motiv hätten besser zu einem Haus gepasst, das Sex für Geld offeriert. Aber sich darüber aufregen – finde ich blöd. Sollte sich eine Frau davon negativ angesprochen fühlen, dann ist es eher ein Problem der Frau. Sollte sich niemand davon angesprochen fühlen ist es eher ein Problem des Werbers bzw. der Werbeagentur.
Noch einmal zur Meldung: “Die Zahl der Beschwerden von Verbrauchern über sexistische oder gar gewaltverherrlichende Werbeanzeigen nehmen massiv zu und rufen immer mehr Branchenkritiker auf den Plan. Vor allem die jüngste Werbung der Hotelkette A&O Hostels erzürnt die Gemüter. Um für die durchgehenden Öffnungszeiten zu werben, ließ die Firma auf Postkarten den Unterleib einer Frau im Bikini abbilden. In der Höhe des Schambereichs kann der neu mit der Kampagne anzusprechende Konsument dann die Aufschrift “24 h open” lesen. Zusätzlich verspricht der Bildrand “sexy Preise”.”
Ich würde gerne mal diese “Verbraucher” sehen. Was haben die für eine verklemmte Moral, wenn sie bereits SOWAS aufregt. (weiterlesen…)
10. November 2009
So, nun heute eine weitere Gesundheitsmeldung. Eigentlich schiebe ich Themen dieses Genres (nenne ich mal so) gerne beiseite. Manchmal denke ich aber – das könnte doch Leser/innen interessieren bzw. können sie bei Bedarf hierauf zurückgreifen. (Momentan sortiere ich diese Berichte in die Kategorie “Alltag” (Tags: Schmerzen, Gesundheit) - wird’s mehr, mache ich eine gesonderte Rubrik auf … So, nun zu einerMeldung, die ich aktuell vorliegen habe und für nicht uninteressant halte.
Es geht um eine neue Patientenbroschüre der Initiative Schmerz messen, die Patienten umfassend über das Thema Schmerztherapie informiert. Sie richtet sich an Patienten mit starken chronischen Bewegungsschmerzen sowie mit Tumorschmerzen. Der Ratgeber erläutert, wie Schmerzen chronisch werden und warum es daher wichtig ist, sie frühzeitig und effektiv zu lindern. Welche Therapien zur Behandlung chronischer Schmerzen von Schmerzexperten empfohlen werden und wo Patienten Hilfe finden, wird in der Broschüre ebenso beschrieben wie das Messen und die Dokumentation der Schmerzintensität.
Hier kann man sich den Patientenratgeber als PDF herunterladen.
Hier kann man sich das Schmerztagebuch als PDF herunterladen.
Globaler Spitzenreiter ist Microsoft vor Google und Yahoo
Die weltweite Internetnutzung hat im September 2009 einen neuen Rekordhöchststand erreicht. Wie ein aktueller Bericht des US-Marktforschungsunternehmens comScore feststellt, verbrachten in diesem Zeitraum rund 1,2 Mrd. Menschen ab einem Alter von 15 Jahren insgesamt an die 27 Mrd. Stunden online. Mit knapp 15 Prozent (3.9 Mrd. Stunden) der im Web zugebrachten Zeit wurden dabei global gesehen Seiten von Microsoft am häufigsten aufgerufen. Auf Platz zwei und drei finden sich Google-Domains mit 9,3 Prozent (2,5 Mrd. Stunden) bzw. Yahoo-Angebote mit 6,3 Prozent (1,7 Mrd. Stunden).
“Das Internet bleibt auch weiterhin eine dynamische und wachsende Umgebung. Die weltweite Online-Population ist im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres um 20 Prozent nach oben geklettert”, erklärt Jack Flanagan, Executive Vice President bei comScore Media Metrix. Angetrieben werde diese Entwicklung unter anderem von der US-Wirtschaft, die sich wieder langsam von der Rezession erhole und ihre Geschäftsstrategie stärker auf das Web ausgerichtet habe, um auf aufstrebenden Märkten besser punkten zu können.
Regional unterschiedliche Marktpositionen (weiterlesen…)
9. November 2009
Klickst Du aufs Vorschaubild links, landest Du bei “Google Bücher”. Derzeit kann man unter rund hundert Zeitschriften wählen. Animiert Dich also ein Titelblatt (die sieht man abgebildet) klickst Du drauf und Seite für Seite des Heftes wird Dir von oben nach unten dargestellt. Beispielsweise das Magazin LIFE mit the year in pictures 1972 – schon auf Seite 2 darf man endlich wieder Zigarettenwerbung schauen (Kool – gibt’s die noch?) Oben links auf der Google Seite kann man dann weitere Ausgaben wählen nach Jahrgängen – gewünschtes Exemplar anklicken und Button darüber “Diese Zeitschrift lesen” klicken. Wegen der Damen auf dem Titel habe ich das Heft vom 28.12.1935 angeschaut. Wünsche nun auch Dir viel Spaß auf einer überseeischen Zeitreise!
Schon mal was von “Citrat Therapie” gehört? Ich jedenfalls nicht. Nun flattert mir eine Pressemeldung auf den Server, die diese Therapie als schmerzlindernd anpreist. Werbung quasi, die – redaktionell aufbereitet / vorbereitet – gerne von allerlei Webseiten übernommen wird. Das macht Magazini nicht. Dennoch wird man hellhörig als jemand, der unter Schmerzen leidet. Und es gibt genügend Mitmenschen, die ebenso mehr oder minder leiden. So, erst mal der Appetizer des “Berichtes”:
Rund 15 % der Bevölkerung leiden unter chronischen Schmerzen. Zur Behandlung und Prävention werden oft Mineralstoff-Präparate eingesetzt. Mineralstoffe können vom Körper allerdings nicht in reiner Form aufgenommen werden, sondern müssen immer in einer Mineralstoff-Verbindung vorliegen. Ideal sind Verbindungen mit Citraten, die eine besonders hohe Bioverfügbarkeit aufweisen. Bei der Citrat-Therapie nutzt man den “basischen Effekt” der Citrate, um Schmerzen zu vermindern und chronischen Erkrankungen vorzubeugen.
Wer Interesse hat und den Text weiterlesen mag, der tue es – ich werde das Mittel mal probieren, habe es also noch nicht … und übernehme daher keine Gewähr für den Wahrheitsgehalt!
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7. November 2009
Links sieht man, wie riesig Sibirien ist – eine
riesige Kartenansicht in 2000 x 1225 px. Größe gibt es nach Draufklick!
Die Überschrift lässt ahnen, dass dort Ungutes passiert. Gelesen habe ich das in den Greenpeace-Nachrichten für Förderer. Und ich halte es für wichtig, das weiterzuverbreiten.
Der Greenpeace-Bericht beginnt so:
“Ganze Wälder kippen; fester Boden wird zu tiefem Sumpf; Asphalt birst, Häuser reißen ein; Öl- und Gaspipelines brechen: Folgen des Klimawandels in Sibirien. Der Permafrost, der ewig gefrorene Boden, taut und wird instabil. Das Tauwetter im hohen Norden geht auch uns an: Es hat massive Folgen für das globale Klima.”
So – nun lest bitte weiter im Bericht!!
Weil beim kommenden
Klimagipfel in Kopenhagen wieder nur viel geredet werden wird und mehr nicht, verdüstert die Sibirienprognose weiter die Zukunftsaussichten künftiger Erdenbewohner. Und ich sage mal wieder: Beten wird künftige Katastrophen nicht verhindern!
In den letzten Tage in der Presse gelesen vom neuen Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler? Interesse daran? Von vorne:
Vor ein paar Tagen erschien die 37. Ausgabe des Schwarzbuchs „Die öffentliche Verschwendung“ des Bundes der Steuerzahler mit 128 Beispielfällen. Auch in diesem Jahr wurden Vorgänge aus unterschiedlichen Themenbereichen und allen staatlichen Ebenen ausgewählt, die exemplarisch für einen sorglosen Umgang mit dem Geld der Steuerzahler stehen. Steuergeldverschwendung zeigt sich in den verschiedensten Facetten. Da geht es um Fehlplanungen und Kostenexplosionen, teure Annehmlichkeiten, Mängel im Beschaffungswesen oder auch um Reisen und Empfänge auf Kosten der Steuerzahler. Hinzugekommen sind in diesem Jahr Beispiele für die Fehlverwendung von Steuergeld im Rahmen der staatlichen Krisenbewältigung. Die Verstaatlichung der Hypo Real Estate, Milliardenhilfen für die Landesbanken und nicht zuletzt das Konjunkturpaket II waren Maßnahmen, die die öffentlichen Haushalte noch lange belasten und kommende Regierungen vor große Aufgaben stellen werden. Das Schwarzbuch greift daher in diesem Jahr exemplarisch einige Fälle auf, in denen öffentliche Mittel, die zur Krisenbewältigung gedacht waren, geradezu „verschleudert“ werden, oft für Maßnahmen, die keine nachhaltige Wirkung erzielen und wohl kaum konjunkturstützend wirken.
So, vorstehende wohlformulierte Sätze (ausser dem Eingangssatz) zieren derzeit die
Schwarzbuch 09 - Webseiten des BdSt. – und auch der Rext ist interessant – also klick Dich mal dorthin! Oder nehmt gleich das ganze
Buch als PDF-Download! Zwar müssen ein paar Angaben gemacht werden, aber wir haben es hier ja mit seriösen Leuten zu tun …
6. November 2009