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22. Mai 2009

15.000 abgeknallte Tiere fein gefeiert

Kategorie: LOKALPRESSE, UMWELT – PMIX – 12:20

 

Ich kann mir nicht helfen, aber mir geht irgendwie das (nicht vorhandene) Messer in der Hosentasche auf, wenn ich den Artikel über das großartige Jagdglück unser heimischen Grünröcke mit alberner Feder am Hut lese. Am 16.05.09 musste ich mir den Text antun, der sogleich das Frühstück im Halse klemmen ließ. Über 15.000 Tiere hat man zur Strecke gebracht und feiert das mit Medaillenverteilung an die Schießwütigsten. Dann gab es noch ein Foto zum After-Schlachtfest .Darauf zu sehen laut Bilduntertitel:  ” … Die Kreisbläsergruppe  verbläst die Strecke” – was auch immer dieser Blödsinn soll. Damen und Herren blasen – nebenbei bemerkt für Modefreaks – in zünftigem Nachkriegsgrün gekleidet.

Leider keine Bilder sind zu sehen von einem ebenfalls zünftigen Saufgelage, an deren Ende die Aussprache von “Elster” und “Hermeline” für Aussenstehende nicht mehr übersetzbar klingt. Auf der 3 Promillefahrt nach Hause könnte man so gleich das nächste Tier erlegen. Aber möglicherweise habe ich da nur ein Klischee im Kopf.

Ist ja nicht so, dass alle Jäger/innen blutrünstige Killermaschinen sind. Klingt aber so, wenn man das Gehabe um ihre Taten hört und liest. Jäger/innen treten auch  eher selten als Aktivtierfreunde ins Auge. Auch wenn diese bewaffneten Waldwichtigtuer sich gerne als die Naturschützer schlechthin bezeichnen. Hinter der harten Schale stecken aber meist eher konservative Gemüter mit christlich orientierter Politorientierung. Und diese Spezies hält den Menschen für die Krönung der Schöpfung gemäß Kurzgeschichtensammlung Bibel, was manche als Freifahrtschein zur Untertanmachung vierbeiniger Gesellen begreifen.

Ehrlich, fast 3000 Rehe hat man gekillt! Wer hätte gedacht, dass es überhaupt so viele Mitglieder dieser Spezies im Kreis Steinburg gibt? Weil ich immer seltener gewisse Tiere sehe - obwohl ich ausgedehnt im Grün unterwegs bin – erscheint mir manche Zahl im links gescreenten Artikel unglaublich hoch. Wiederum ist es danach aber wirklich kein Wunder, dass ich immer weniger Fellträger/innen zu Gesicht bekomme. Für lebende Tiere gibt es eben keine Medaillen!

Und ich bin mir sehr sicher, dass die Zahl der wirklich geschossenen Tiere um Einiges höher ist. Es fehlen in der Liste Katzen und Hunde. Und geschützte Tiere, die man versehentlich abschoss, weil der Tiermörder nicht gut zu Fuß oder Auge war, werden sicherlich zur Dunkelziffer. Oder unseren Steinburgern Knallern passiert sowas nicht. Waidmannsheil – heil kühne Jägerschaft.

(Artikel aus Norddeutscher Rundschau 16.05.09 – ePaper Version)

3. März 2009

Lächeln für Itzehoe

Kategorie: LEUTE, LOKALPRESSE – PMIX – 15:30

Der Eine lächelt schön länger. der Andere beginnt damit. Der Eine ist Stadtmanager W. Helms, der Andere der frische Center-Manager vom Holstein-Center. Beide sind frohen Mutes, wenn es darum geht Zukunftsgedanken bezüglich Ihres Arbeitsbereiches kundzutun.

Egal ob die Zukunft von Hertie auf Messers Schneide steht oder in der langjährigen 1A Lage Itzehoes (Karstadt – HC) mehr leere Geschäfte als interessante Läden zu finden sind, unser Stadtmanager sieht nicht schwarz. Schlechte Stimmung wird ausreichend anderso verbreitet. Und so strahlt Helms stets – versucht sympathisch lächelnd – in die Kamera der Itzehoer Rundschau und gibt Positiv-Statements zur Lage der Itzehoer Geschäftswelt ab.

Allerdings empfindet man als Aboleser dieses Lächeln schon als leicht gequält, weil es ein Standardlächeln geworden ist. Ein irreales Lächeln, denn als Stadtmanager wird H. nicht dumm sein und die Wahrheit wissen: Nichts wird bessser. Die gegenwärtige Entwicklung mit immer mehr Leerständen in der Innenstadt, wird  nicht vor diesem Lächeln Halt machen, denn sie begann bereits in wirtschaftlich rosigeren Zeiten. Helms ist dermaßen positiv gestimmt, dass er der Zeitung gegenüber meint, dass nach dem gefürchteten und bislang nicht abgewendeten Hertie-Verlust  sich sicher ein Interessent für die Immobilie finden wird, denn die Objekt-Lage sei gut. Tatsache aber ist, dass auf der Ecke des Kaufhauses ansonsten kaum ein weiteres Einkaufserlebnis stattfindet und auch zwischen Center und Hertie sieht es täglich trostloser aus. Die 1A Lage war mal, wie das Holstein-Center auf dem Foto. (weiterlesen…)

3. Januar 2009

Propst und Wiedervereinigungsgott

Kategorie: LEUTE, LOKALPRESSE, RELIGION + ABERGLAUBE – PMIX – 14:06

 

Die Wiedervereinigung von DDR und BRD zu einem einzigen Deutschland war schon immer nicht so ganz einfach zu erklären. 2009 wird sich der Beginn dieses Aktes zum 20 Mal jähren. Manchmal erfährt man die Wahrheit über die Hintergründe historischer Begebenheiten erst Jahre später. So ist’s auch im Fall der Vereinigung!

Politisch sozialliberal denkende Menschen nahmen lange Zeit an, Willy Brandt und Walter Scheel, die 1969 eine radikale Änderung der Ostpolitik einleiteten, wären eigentlich die “Einleiter” einer Entspannung zwischen Ost und West gewesen, die letztlich zu einer Wiedervereinigung beider deutscher Staaten führte. Unvergessener Höhepunkt der Polit-Ära Brandt / Scheel war der berühmte Kniefall von Warschau von Willy Brandt am 7. Dezember 1970. Aber seit heute wissen außer mir alle anderen Leser/innen des “Wort zum Sonntag” innerhalb der “Itzehoer Nachrichten” (NR vom 03.01.09): Die beiden Politiker, der Kniefall und auch die Herren Gorbatschow, Kohl und alle anderen Beteiligten wären nicht nötig gewesen!

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8. Dezember 2008

Die Supermarktverwirrten in Itzehoe

Kategorie: LOKALPRESSE, WIRTSCHAFT – PMIX – 11:59

Keine Woche vergeht, ohne daß Itzehoer in der Lokalzeitung ein Supermarktthema präsentiert bekommen. Die Verwirrung, die sich daraus im Lauf von Monaten ergibt, ist anscheinend jene, die schon länger die Hirnsteuerung einiger Provinzpolitiker ergriffen hat. Ob Lutz, Lorenz oder wie sie auch heissen – beim Wort Supermarkt holen sie als Erstes eine Rote Karte aus ihrer Tasche.
 

So wollte/will LIDL auf dem Boden des nunmehr beseitigten TOOM-Marktes bauen: Ein “Nein … nur wenn” der Stadt folgte! LIDL müsste zuvor eine Lösung (Weiterverwendung) für den bisher genutzten und erst vor Jahren erbauten Laden um die Ecke finden. Das darf weder  was mit Lebensmitteln noch ein Restpostenladen (”Jawoll!” war im Gespräch) sein. Kürzlich wurde die Sache seitens LIDLs so geregelt, daß ein Getränkemarkt ins irgendwann zu verlassene Haus kommt. Es wird sicher ein LIDL Laden sein, der dann dem erst vor ein paar Monaten errichteten Getränkemarkt in der Lise-Meitner-Str. Konkurrenz machen darf. Ohne Rücksichtsnahme …

Denn Rücksicht ist Grund für Rote Karten kontra neue Märkte. Könnten die doch Kundschaft aus der Innenstadt abziehen. Auch deswegen (weiterlesen…)

1. Dezember 2008

Ehrung langjähriger CDU-Mitglieder im Atomkraftwerk

Kategorie: LOKALPRESSE, ORGANISATIONEN – PMIX – 16:34

 

CDU-Steinburg: Ehrung langjähriger Mitglieder im Kernkraftwerk 

So titelte die Rundschau am 01.12.08 (Seite “Steinburg”). Ein Bild und Blabla dazu liefert die Kreis-CDU auf ihrer Homepage …

 Und umgehend fange ich das Nachdenken an. Hat das Atomkraftwerk Brokdorf - so muss es heißen – Mitglieder und was bekommen die? Einen Karibikflug bei GAU oder eine Extraration Jodtabletten?

Aber dann lese ich und verstehe: CDUler waren dort im AKW und wurden von CDUlern geehrt und neue Mitglieder hat man begrüßt – so ungefähr.

Muss ich wieder nachdenken … warum grade dort? Gab es vielleicht Schnittchen umsonst, gesponsert vom AKW? Denn “im Info-Zentrum des KKW gab es anschließend beeindruckende Zahlen zur wirtschaftlichen Bedeutung des Kraftwerkes”, so die Zeitung. Das nennt man Lobbyarbeit, wenn ich korrekt informiert bin. Und dazu gehören gerne kleine Geschenke. Und da ist man bei politisch CDU-orientierten Menschen, die nicht in der Nähe eines Endlagers leben, immer voll vorne – mit den beeindruckenden Zahlen.  

Nur ein Gedanke, mal zum Nach-Denken. (Ich nehme übrigens nicht von jedem Schnittchen und denke gerne unabhängig.)

10. November 2008

Papier Wochenend – Müll

Kategorie: ALLTAG, LOKALPRESSE, UMWELT – PMIX – 16:33

Es begann vor einiger Zeit mit Einwurf eines Plastiktäschchens, gefüllt mit einem miesen TV-Heftchen und 2-3 Werbeblättern werbefreudiger Discounter. Besuch im Briefkasten also auch am Wochenende – armes Teil!

Noch zuviel Luft im Briefkasten am Wochenende dachten sich die Leute des SH:Z und der HALLO Wochenblätter und werfen seit Wochen bei mir nach, was sie im Angebot haben: SH:Z am Sonntag und Hallo am Sonntag. Letzteres quillt vor Werbung über und landet meist sonntagsgerecht erst wenige Stunden vorm Montag (zumindest bei uns ) im Kasten.

SHZ & Hallo, bitte zuhören: Ich will diese Gratisgaben nicht! Behaltet Euer Papier und hört auf mit dieser Umweltverschmutzung! Schluss mit dem unnötigen Geschreibsel – konzentriert Euch besser in der Woche auf Eure immer mehr vernachlässigten Lokalausgaben. …

27. Juni 2008

Linke Tour der Un-Linken

Kategorie: LEUTE, LOKALPRESSE, ORGANISATIONEN – PMIX – 15:31

Am 25. Mai 2008 waren Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein. Die nächsten Kommunalwahlen finden 2013 statt. Bis dahin sollten Itzehoer Wähler/innen zwei Namen nicht vergessen. Und den einer Wählergruppe ebensowenig.

Gerd Konarski und Kerstin Hoffmann heißen zwei für die Partei “Die Linke” gewählte Mitbürger. Das Verhalten von Konarski und Hoffmann ist Thema bzw. Anlass dieses kritischen Artikels. Sie ließen sich als Linke wählen. und sie bekamen nicht wenige Stimmen von Wählern, die die Nase voll haben von den etablierten Parteien, die insbesondere CDU und SPD nicht mehr vertrauen. Leute, die bestimmt auch die Wählergruppe namens UWI nicht in der Ratsversammlung sehen wollen, handelt es sich da doch überwiegend um eine Gruppe von Geschäftsleuten unter der Leitung eines Herrn namens Lorenz. Ein Vereinigung, die bislang nicht dadurch auszeichnete, daß sie sich um Anliegen der finanzschwächeren Bürger/innen kümmerte. Lorenz würde das bestreiten. Aber diesen, meinen Eindruck werden in dieser Stadt nicht wenige teilen. Konarski und Hoffmann landen also über die Liste der Linken in der Itzehoer Ratsversammlung.

Und einen Monat nach der Wahl – nun kommt’s! – wechseln Konarski und Hoffmann genau zu dieser UWI. Und versuchen dieses unglaubwürdig zu begründen – dazu gleich.Die Linke hat 4 Sitze bei der Wahl errungen. Einer der vier verzichtete jedoch auf sein Mandat, da er auch in den Kreistag für die Linke gewählt wurde. Ein Volker Blaschke, Bruder des amtierenden Bürgermeisters rückt – wie es Usus ist – nach. Der ist von anderem politischen Kaliber als sein Bruder. Er ist langjähriges DKP Mitglied. Und das stört nun plötzlich Konarski und Hoffmann. Sie haben was gegen Kommunismus! Woww! Kommunisten in Itzehoe, das sieht nach Weltuntergang aus. Konarski und Hoffmann als Retter der ordentlichen Gesellschaft? Nein, Wahlbetrüger bzw. Wählerbetrüger wäre passender. Denn Konarski und Hoffmann wussten von der DKP Mitgliedschaft. Sie war nie ein Geheimnis. Sie wussten, wie alle interessierten Bürger/innen, daß Blaschke Listenplatz 5 hatte. (weiterlesen…)

15. Januar 2008

Kreis Steinburg zu Gast in der Weltpresse

Kategorie: LOKALPRESSE, MEDIEN – PMIX – 16:16


15.01.2008 – Wer mal gerne in die Zeitung möchte, hat es heutzutage eher schwer. Zu viele wollen da mal genannt werden – also steht man quasi im Stau, auf der Warteliste oder wo auch immer – aber nicht in der Zeitung. Und wenn schon Zeitung, dann sollte es gerne im überregionalen Teil oder in einem bundesweiten Blatt sein – wer will schon “nur” in die Dorfpresse.? Allerdings: Für einen bundesweiten Auftritt muss schon der Hammer an Idee her!

Manche dagegen wollen gar nicht, kommen aber trotzdem zu überregionalem Ruhm. oder nennen wir es “Negativ-Ruhm”?! Nun, das ist “Prinz Dröhnkopp von der Waterkant” (wohnhaft in einem Örtchen unseres Kreises) passiert (Fetensong: “Mein allerletzter Wille sind 6,2 Promille”). Früher hätte schon ein Lied mit besagtem bescheuerten Text einen Skandal bescheren können. Heute gibt’s genug Bekloppte, da fällt das nicht weiter auf. Nun hatte Raucher Prinz D. – mit oder ohne Promille – einen Einfall! Das am 1.1.08 in Kraft getretene Rauchverbot hat den Stein ins Rollen gebracht. und heraus kam dabei die Idee zu einem T-Shirt, wie links zu sehen. Und flugs war er in den Mittelpunkt eigentlich vorhersehbarer Entrüstung gerückt und hat beinahe neben Eva Herman Platz genommen.

Vergessen hat der Prinz, dass Judensterne nie lustig waren, sonderm die Ausgeburt krankester Köpfe der Naziverbrecher. Und schon deshalb ist ihre Verwendung – wofür auch immer – nicht lustig. Der Prinz wollte nur nicht unbeachtet Protest erheben gegen fast ausnahmslose Verbote. Verbote, die man als irgendwie entartet bezeichnen möchte, wäre das nicht auch schon ein verbaler Fehlgriff. “Entartet” ist ebenfalls Dreck aus Naziköpfen. Manchmal stellt sich neben Kopfschütteln über gewisse Aktionen und Äußerungen – von wem auch immer – die Frage: Was ist noch normal, erlaubt, verboten? Irgendwie ganz schön kompliziert. Da kann man schon mal vom Wege abkommen.

Nach dem Ausrutscher hat Prinz D. aber schnell reagiert und sich entschuldigt und die StA hat ihn inzwischen sozusagen “begnadigt”.

Tja, an sich wäre das keine Überschrift “Kreis Steinburg in der Weltpresse wert”. Angemessener wäre gewesen “Der Raucher-Stern Prinz” – angelehnt an den Pinkel-Prinz. Aber am selben 12.01.2008 gab es noch eine Metal-Meldung. Und damit stehen “wir” ganz oben in der geografischen Bedeutung dieser Tage!

Und nun sollten wir einfach zufrieden sein und auch dem Prinz danken. Ohne ihn wäre es eben nur eine einzelne bedeutende Meldung gewesen für unseren Kreis. Die WOA-Leute haben sich die Presse natürlich mehr und redlich verdient. Immerhin haben sie viele Jahre Arbeit und Kampf in Ihr Projekt gesteckt!


 

Fazit sozusagen: Na dann mal Prost auf diesen unvergesslichen Steinburger Pressetag! Ich verkneife mir besser “auf ein Neues” und dem damit verbundenen Wunsch nach Wiederholung, denn man weiß ja nie, was als Nächstes kommen könnte – dann schon besser still, leise und weiter im Verborgenen wohnen / leben …

(Quelle der aufgeführten Artikel: Norddeutsche Rundschau, 12.01.08)

14. November 2007

Der Theatermann und der Showman – von Geburt an getrennt?

Kategorie: KURIOSES, LOKALPRESSE – PMIX – 16:25

 


14.11.2007 – Neulich blättere ich mal wieder im Schnelldurchgang die “Hallo Steinburg” durch (Ausgabe 17.10./ S.3) und halte inne beim Anblick des Artikels, den ihr links als Ausriss (Scan) seht.

Den kenn’ ich doch aus dem Fernsehen, denke ich! Kann aber nicht sein, denn die Show, in der der Vermutete auftrat, hat in Deutschland sonst wohl kaum jemand gesehen. “America’s got Talent” war das, brandneu aus 2007 von NBC USA. Der Bauchredner Terry Fator wurde Gewinner. Zu Recht, so einen klasse Ventriloquisten, der nicht nur bauchreden, sondern auch prima singen kann, habe ich zuvor nicht gesehen!

Aber …. halt, stopp. Er ist es nicht. Auf dem Foto oben abgebildet ist der Verwaltungsleiter Mühle vom “theater itzehoe”! Das steht ja drunter! Niemand kennt Fator? Links sehen wir ihn mit einer seiner Puppen!

Es stimmt beinahe alles überein, bei den zwei Theaterleuten. Vielleicht weiß unser Itzehoer Foto-Zwilling gar nicht, dass er auch solches Talent besitzt? Obwohl Fator dafür Jahrzehnte geübt und noch einmal geübt hat. Aber vielleicht kann es so ein bißchen auch unser Terry Mühle? Die Bühne hat er schon, jetzt heißt es nur noch Mut beweisen!

Freikarten als Dank für die Entdeckung (falls es klappt mit dem Bauchreden) werden gerne empfangen …

11. Juni 2007

Kirche Itzehoe in moralischer Steinzeit

Kategorie: LEUTE, LOKALPRESSE, RELIGION + ABERGLAUBE – PMIX – 14:56

(Weil folgender Text sooo schön ist, wurde er von www.bild-wand.de übernommen! Dank an mich selbst.)

KLICK & ZOOM!

Am Samstag titelte die Rundschau Unglaubliches: “Pastoren-Ehe zerbrochen: Unruhe in Tegelhörn“. Inhaltsangabe eines Heimatfilms der 1950er Jahre? Nein – Kirchenrealität 2007! Denn, so heißt es weiter: “Nach dem Scheitern seiner Ehe ist Dr. Wolfgang S., Pastor in Tegelhörn, freigestellt worden.” Propst Dr. Thomas Bergemann nannte dies “eine persönliche Katastrophe”. Nein, nicht die “Freistellung”, daß der Pastor also verbannt wird aus Tegelhörn (sein Amt trat er im Nov. 2006 an), sondern daß der Mann von Frau und Kindern getrennt lebt.. Und das gefällt dem Kirchenvorstand nicht. Denn die Gemeinde braucht “eine klare Orientierung durch einen Pastor, der nicht persönlich angeschlagen ist”. Au Backe! Nun ist der Pastor mit Vertretungsaufgaben hier und dort versehen worden. Der Pastor hätte aber gerne weiter in Tegelhörn gearbeitet, er hat sich dort wohlgefühlt.
Nun wissen wir mal wieder was Mitmenschlichkeit nach Christennorm so alles beinhalten kann. Moralisch ist die Kirche anscheinend immer noch eher in der Steinzeit als in der Neuzeit verwurzelt. Amen!

Foto ist aus der Tegelhörn – Fotosammlung (2004)

(Hinweis: Name im Zitat von mir gekürzt!)