Der am 25. 06.09 verstorbene Michael Jackson lässt auch nach seinem überraschenden Ableben kräftig die Kassen klingeln. Wie das Forbes-Magazin berichtet, hat der “King of Pop” seit seinem Tod bereits Bruttoumsätze in der Höhe von insgesamt 90 Mio. Dollar generiert. Zusammengekommen ist diese stolze Summe in erster Linie durch Lizenzgebühren von verkauften Alben, Jackson-Songs im Radio, Namens- und Portraitrechten und Einkünften, die aus seiner Beteiligung am Musikkatalog von Sony/ATC Music Publishing hervorgingen.
“Nichts erhöht den Wert des Musikkatalogs eines Künstlers derart wie ein frühzeitiger Tod”, wird Barry Massarsky, Wirtschaftswissenschaftler und Berater der US-Musikindustrie, zitiert. Jackson ist aber bei Weitem nicht der erste Superstar, dessen Ableben den Rechteverwaltern und Labels einen enormen Geldregen beschert. “Die Labels profitieren heute noch vom Tod Elvis Presleys. Die Marketingwirkung von solch schwerwiegenden Ereignissen kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden”, bestätigt ein Vertreter der Musikindustrie auf Nachfrage von pressetext. (weiterlesen…)
Mal wieder müssen wir unser hirn mit neuen Begriffen konfrontieren – Lebensmittelimitat ist einer davon. Seit Tagen lesen wir Worte wie Analogkäse oder erfahren, dass es Schokolade ohne Schokolade gibt. Nachdem wir schon beim Einkauf sekunden- bis minutenlang Angaben zu Fettanteil oder das Mindesthaltbarkeitsdatum suchen müssen, dürfen wir uns nun weitere Dinge durchlesen und sollten Listen zweifelhafter Produkte im Kopf haben usw. usf. Es dauert nicht mehr lange, bis wir beim Einkaufen alle irre werden und die doppelte Zeit im Laden verbringen müssen. Einfach zum Kotzen – womit das Problem eingeführter Ekelware allerdings gleich gelöst wäre.
Wen das Thema interessiert und wer mehr erfahren möchte, dem seien folgende Links/Seiten empfohlen:
“Verbraucherschützer prangern Lebensmittel-Imitate an” – gesundheit.de
“Verbrauchertäuschung durch Schinken-Imitate” bei konsumo.de
“Schinken – wie Verbraucher Imitate erkennen können” – konsumo.de
“Verbrauchertäuschung durch Käse-Imitate” – konsumo.de
“Verbraucherschützer decken Lebensmittel-Tricksereien auf” – Spiegel
“Imitat-Liste der Verbraucherzentrale Hamburg” – P D F
“Liste mit Nepp-Käse Produkten” der Verbraucherzentrale Hamburg - P D F
Viele weitere Infos – und nicht nur zu diesem neuen Ekelthema – sind nachzulesen bei Foodwatch.de!
Wer demnächst wie gewohnt die Filiale seiner Sparkasse betritt, sollte schauen, ob da nicht irgendwo ein rotes Mini-Poster an der Wand hängt. Das sieht dann so aus wie hier in der Filiale Sude-West an der Lindenstraße.
Die Freude wird groß sein, denn alles wird besser, wenn man dem Text glaubt. Das geschieht mittels Schließen der Filiale … Die Angestellten haben von dieser Maßnahme auch erst einen Tag vor Veröffentlichung in der Rundschau erfahren. Also bitte nicht als Kunde meckern, wenn man vor Betreten der Bank noch ahnungslos ist. Wird doch alles besser!
Für zu Hause zum Nachlesen, hier ein Foto. Es handelt sich nicht um “das Satirebild der Woche”!
Ja, wirklich gut gemacht: Zum 1. April wurden seitens der Stadtwerke Itzehoe die Preise für Gas gesenkt – nach geschätzten drei Erhöhungen in 2008. Folge der Senkung: Nun ist der Frühling da und die Heizung fährt runter. Die Sonne scheint in die Räume, es muss weniger geheizt werden. Ist so ähnlich, wie mit dem Fensterputzen – sind die mal wieder sauber beginnt es zu regnen. Weitsicht ist also der zweite Name unseres heimischen Gasversorgers, denn nach den letzten Erhöhungen wurde es draussen kalt, und die jetzige Preissenkung wurde schon Anfang Februar mitgeteilt!
Als weitsichtig empfinde ich auch, dass man den Kunden eine Rufnummer mitteilt, unter der sie den Zählerstand zum Stichtag mitteilen können, denn sonst wird geschätzt. Auf Schätzungen lass ich mich ungerne ein, zumal ich einiges zur Energieeinsparung unternommen habe. Also habe ich mit ein paar Zahlen auf einem Zettel am 1. April die angegebene Nummer gewählt. Und war prompt sauer. Da bittet mich eine weibliche Playback-Stimme eine Zahl zwischen 1 und 4 zu drücken: Geht es darum, drücken sie die 1 … oder wenn es … die 2 … oder die 3 usw. Für mein Anliegen war nichts dabei. Also landete ich in der Vermittlung. Die war erst nicht anwesend (”tuuut tuuut tuuut”), und beim nächsten Versuch wurde ich wegen Beschäftigung aller Mitarbeiter gebeten später wieder anzurufen.
Ich habe dann gemailt. Ich weiß nicht, ob meine Zahlen dort angekommen sind, denn eine Bestätigung gibt es wohl nicht.
Vorschlag: Nächstes Mal eine Nummer angeben, die nur für die Annahme von Zählerständen gedacht ist. Und jemanden zum Abnehmen des Hörers hinsetzen. Kann man doch als Jahrezehnte treuer Kunde wünschen, oder?! Sonst klappt es ja eigentlich auch immer ganz prima, wenn man mal eine Frage dort hat – das, um de Gerechtigkeit wegen noch schnell was ausgleichend Positives anzumerken …
Manchmal stolpert man über Artikel, bei deren Durchlesen sich die Nackenhaare senkrecht stellen. Man liest sie irgendwo ein Mal, anderswo sind sie kein Thema. Oft ist Hintergrund der Schweigsamkeit unserer Medien reines Geldverdien-Interesse. Da bleibt schon mal die moralische Verpflichtung objektiv zu berichten auf der Strecke. Der subjektiv orientierte Umgang mit Information sieht dann so aus, dass sie einfach mal unveröffentlicht bleibt. Denn, ist ein Unternehmen betroffen, dass regelmäßig Werbung in einem Blatt schaltet, kann ein Bericht über skandalöses Verhalten schon mal dazu führen, dass der Werbekunde verloren geht.
Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, dass in meiner Norddeutschen Rundschau vom SHZ irgendwas darüber berichtet wurde, dass bei Lidl, KiK und anderswo angebotene Klamotten unter unzumutbaren Bedingungen gefertigt werden. Ende November 2008 titelte Spiegel-Online “Warum die Jeans von Lidl und Co. so billig sind” und antworte im Eingangskapitel:
Hohe Gewinne mit Niedrigpreisen: Discounter wie Lidl und Kik lassen ihr Textilsortiment vor allem in Bangladesch produzieren – und kümmern sich wenig um die Arbeitsbedingungen. Die verstoßen massiv gegen internationale Sozialstandards, zeigt eine Untersuchung.
Aber wen interessiert es schon bei uns, dass Menschen für 30-50 Euro Monatslohn täglich von 8 bis 22 Uhr arbeiten müssen, damit unser Lebensstandard sich verbessert? (weiterlesen…)
“The same procedure as last year” passiert nicht nur bei Dinner for one am 31.12., sondern bereits ab 28.12. im Einzelhandel.
Wer seinen Liebsten nützliche Geschenke überreichte, fühlt sich nach dem Fest oft angeschmiert. Ob Pullover, Schuhe, Winterjacke – scheißegal – nach Weihnachten ist manche 100 Euro Ausgabe grad mal nur noch 50 wert. Mit Pech erfährt man bereits an den Weihnachtstagen direkt nach Leeren des Briefkastens, was man hätte sparen können, hätte man das Fest um ein paar Tage nach hinten verlegt.
Denn schon am heiligen Heiligabend lagen dieses Jahr die ersten “Sie haben zu viel gezahlt + ätsch – Angebote” z.B. der “Hallo” bei. Und es folgte bis Sonntag eine wahre Flut weiterer Sonderangebote, ob mit Zeitung oder ohne.
Da könnte man ja glatt auf die Idee kommen, umzutauschen und für den fetten Kassenbon von vor Weihnachten das Doppelte einzukaufen! Kunden abzuziehen ist ja genauso unnett.
Wer sich ärgert hat zumindest einen Trost: Er oder sie ist nicht allein. Und, man hat was für den Erhalt von regionalen Geschäften und Arbeitsplätzen getan. Statt “Brot für die Welt” also “Zu viel gezahlt für die Provinz”. Leider kann man das aber nicht von der Steuer absetzen.Und was lernen wir daraus? Erst einmal: Merken bis zum nächsten Konsumrauschfest – und dann nicht den gleichen Fehler wiederholen. Vielleicht Gutscheine oder am besten gar nichts verschenken. Denn man überlebt das Fest auch, wenn man nicht jede ungeschriebene gesellschaftliche Verpflichtung mitmacht …
Wer ein Haustier besitzt ist normalerweise Stammkunde in einem Laden, in dem Futter, Spielzeug und alles das verkauft wird, was Tier und Halter glücklicher machen. Bei Futter sollte man vergleichbare Sorgfalt walten lassen, wie beim Einkauf für sich selbst. Wer mal eine Doku sah über die Panscherei beispielsweise beim Hundefutter, achtet ab da auf die Zusammensetzung. Aus diesem Grunde lasse ich mir per Post ein Dosenfutter liefern, auf dem eindeutig der Fleischanteil deklariert ist. Der steht in großen Buchstaben auf der Dose und in der Dose sieht es auch so aus, dass man es notfalls dem Hund wegessen kann. Fleisch hat seinen Preis, so dass man gerne für das (farbstoff- und konservierungsstofffreie) Zeugs in der 410 gr. Dose knapp 2 Euro bezahlt. Warum aber Dosen schicken lassen gibt es doch mittlerweile in Itzehoe ein Überangebot an großen Tierbedarfsmärkten? Gedacht und auf ins Fachgeschäft …
Ich habe in zwei Läden versucht, qualitätsmäßig vergleichbares Futter zu erwerben. Und bin gescheitert.
In einen, recht personalintensiven Laden, konnten drei Verkäufer/innen genauso wenig helfen, wie der dauerplappernde Papagei. (weiterlesen…)
Keine Woche vergeht, ohne daß Itzehoer in der Lokalzeitung ein Supermarktthema präsentiert bekommen. Die Verwirrung, die sich daraus im Lauf von Monaten ergibt, ist anscheinend jene, die schon länger die Hirnsteuerung einiger Provinzpolitiker ergriffen hat. Ob Lutz, Lorenz oder wie sie auch heissen – beim Wort Supermarkt holen sie als Erstes eine Rote Karte aus ihrer Tasche.
So wollte/will LIDL auf dem Boden des nunmehr beseitigten TOOM-Marktes bauen: Ein “Nein … nur wenn” der Stadt folgte! LIDL müsste zuvor eine Lösung (Weiterverwendung) für den bisher genutzten und erst vor Jahren erbauten Laden um die Ecke finden. Das darf weder was mit Lebensmitteln noch ein Restpostenladen (”Jawoll!” war im Gespräch) sein. Kürzlich wurde die Sache seitens LIDLs so geregelt, daß ein Getränkemarkt ins irgendwann zu verlassene Haus kommt. Es wird sicher ein LIDL Laden sein, der dann dem erst vor ein paar Monaten errichteten Getränkemarkt in der Lise-Meitner-Str. Konkurrenz machen darf. Ohne Rücksichtsnahme …
Denn Rücksicht ist Grund für Rote Karten kontra neue Märkte. Könnten die doch Kundschaft aus der Innenstadt abziehen. Auch deswegen (weiterlesen…)
"Extra 3" vom NDR hat es geschafft mit einem Video von nicht mal 2 Minuten die gegenwärtige Krise auf den Punkt zu bringen. Oder ist das nur eine dumme Satire auf den so geliebten Kapitalismus? Oder ist es die wahre Fratze unseres Systems, die uns da liebevoll vorgestellt wird? Na ja, wohl von Allem etwas. Bisher hat es jedenfalls kein Fachjournalist verstanden, verständlich zu erklären, was geschieht … und somit ist Anschauen des Videos Pflicht … Bankenkrise Light eben
Es ist schon unglaublich, was um uns herum passiert. da versenkt Greenpeace Riesige Steine zum Meeresschutz vor Sylt und das Politiker- und Pressegeschrei ist groß. Da lassen Ölkonzerne bei Bohrinseln tausende und abertausende Liter Öl ins Meer laufen – und es ist Schweigen angesagtl Macht euch selbst ein Bild und staunt nicht schlecht …