Globaler Spitzenreiter ist Microsoft vor Google und Yahoo
Die weltweite Internetnutzung hat im September 2009 einen neuen Rekordhöchststand erreicht. Wie ein aktueller Bericht des US-Marktforschungsunternehmens comScore feststellt, verbrachten in diesem Zeitraum rund 1,2 Mrd. Menschen ab einem Alter von 15 Jahren insgesamt an die 27 Mrd. Stunden online. Mit knapp 15 Prozent (3.9 Mrd. Stunden) der im Web zugebrachten Zeit wurden dabei global gesehen Seiten von Microsoft am häufigsten aufgerufen. Auf Platz zwei und drei finden sich Google-Domains mit 9,3 Prozent (2,5 Mrd. Stunden) bzw. Yahoo-Angebote mit 6,3 Prozent (1,7 Mrd. Stunden).
“Das Internet bleibt auch weiterhin eine dynamische und wachsende Umgebung. Die weltweite Online-Population ist im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres um 20 Prozent nach oben geklettert”, erklärt Jack Flanagan, Executive Vice President bei comScore Media Metrix. Angetrieben werde diese Entwicklung unter anderem von der US-Wirtschaft, die sich wieder langsam von der Rezession erhole und ihre Geschäftsstrategie stärker auf das Web ausgerichtet habe, um auf aufstrebenden Märkten besser punkten zu können.
Wer kennt nicht Finsdorf? Ok, noch kennt es kaum jemand, aber bald. Denn Finsdorf ist der neue Arbeitsplatz eines gewissen Herrn Stromberg. Finsdorf ist ein Heidestädtchen, und wenn man die Homepage gesehen hat, will man da nicht hin. Eine unmögliche Gemeindeseite? Nöö, natürlich eine reine Pro7-Gemeinde. Denn die vierte Stromberg Staffel mit Christoph Maria Herbst steht kurz bevor …
Geniale PR ist das und es lohnt sich – für ein bißchen Spaß - in die Homepage zu schauen! (Klick mal die Grafik!)
Wer hat sich noch nicht gefragt, was zwischen http: und www. die zwei Schrägstriche suchen? Die Antwort ist neu und ernüchternd!
Tim Berners-Lee schrieb 1989 den Code, der aus einem wissenschaftlichen Computernetzwerk das www, das Internet für alle machte. Auf einer Konferenz in Washington gestand der Informatiker nun, dass der Doppel-Schrägstrich eigentlich völlig unnötig gewesen wäre. “Wirklich, wenn man darüber nachdenkt, braucht es das // nicht. Ich hätte es auch ohne // designen können”, zitiert ihn die Times. Er habe damals nicht kommen sehen, zu welchen Problemen sein kleiner Designfehler geführt habe, entschuldigte er sich. “So ist das eben, es schien damals eine gute Idee gewesen zu sein”, so Berners-Lee. Glücklicherweise ergänzen die meisten Browser heutzutage das “http://” automatisch, sobald man ”www.” eintippt. (s.a. “Süddeutsche“)
Sozusagen eine Wahlnachlese gibt es heute oder die Feststellung, dass es doch gut sein kann, dass die FDP in der Regierung ist. Die will bekanntlich einige anti-freiheitliche Gesetzgebungen der Großen Koalition novellieren, beseitigen etc. Da die FDP kaum Chancen hat, Ihre Steuersenkung-Versprechen zu realisieren (plötzlich + unerwartet sieht man, das gar kein Geld da ist, um senken zu können), können sich die Liberalen nun ausgiebig um die Beseitigung allgegenwärtiger Überwachung kümmern.
Nun ein Video, das zeigt, worum es geht …
Wer hätte gedacht, dass Yahoo dermaßen flüssig ist. Von Geld für Werbung ist die Rede. 100 Millionen Dollar wird Yahoo’s Medienkampagne “It’s you” kosten. Unter anderem gekostet hat folgender Werbespot, der zuerst in Großbrittanien und in Indien ausgestrahlt werden wird. (Ob er in Deutschland auch zu sehen sein wird, ist nicht bekannt. Ist auch eher unwichtig.)
Die User sollen Yahoo als Zentrum ihrer Online-Aktivitäten begreifen. Yahoo hat dafür unter anderem sein Mail- und Messenger-System umgemodelt und sich eine neue Homepage verpasst und eine Suchdienst-Kooperation mit Microsoft geschlossen. Na ja – und startet nun mit PR in Internet, Fernsehen, Radio und Printmedien.
Warner Music hat sich entschieden, wieder auf YouTube zurückzukehren, nachdem das Musik-Label monatelang die Google-Tochter boykotiert hatte – das melden mehrere Infodienste.
Warner und YouTube haben sich auf ein Lizenzabkommen verständigt, in dem Warner sich das Recht gesichert hat, Werbeanzeigen in oder neben Videos zu schalten. Ein entsprechender Deal könnte schon in der nächsten Woche offiziell bekannt gegeben werden, heißt es. Somit dürften schon bald wieder Musik-Videos von prominenten Künstlern wie Madonna, R.E.M., Red Hot Chili Peppers und vielen anderen Musikern auf YouTube zu finden sein. Das war seit Dezember 2008 nicht mehr möglich aufgrund von Streitigkeiten bezüglich etwaiger Lizenzkonditionen. Warner Music erachtete die Zahlungen, die das Unternehmen von YouTube erhielt, als zu gering.
Der Media-Player VLC ist in der neuen Version 1.0.2 erschienen. Die Entwickler empfehlen Nutzern älterer Versionen dringend das Update auf 1.0.2, weil es ohne Update beim Abspielen von MP4-, ASF- oder AVI-Dateien zu einem Pufferüberlauf kommen kann. In dessen Folge kann ein Hacker gefährlichen Code innerhalb des VLC Media Players ausführen.
Nähere Infos können u.a. bei PC Welt nachgelesen werden (Grafik-Klick!). Auf jener Seite kann auch der Download ausgeführt werden.
Brandneu für Nachrichten-Junkies online ist “nachrichten.de” aus dem Hause Burda. Der vollautomatische Nachrichten-Aggregator hält über 480 journalistische Quellen mit fast 5 Mio Meldungen vor (gestern). Bei Top-Meldungen werden verschiedene Quellen gebündelt. Die Herkunft der Meldungen reicht von Magazin-Ablegern wie von Stern und Spiegel-Online oder Focus (Burda) bis zu Regionalblättern. Hinter vielen Meldungen - vor allem von Regionalzeitungen - steht allerdings eine Ursprungsmeldung der dpa. (Der Link zu Nachrichten.de ist neu auch auf der PMiX Seite “Schlagzeilen Themen” (oben rechts) zu finden.
In diversen Print – und Internetmeldungen liest man heute: Die deutschen Zeitungsverleger erwarten von der künftigen Bundesregierung einen besseren Schutz vor dem “Content-Klau” im Internet. Es sei nicht länger hinzunehmen, dass aufwendig produzierte Qualitätsinhalte der Zeitungen von Dritten kommerziell genutzt werden, “ohne dass auch nur ein Cent an die Verlage zurückfließt”. So der Präsident des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger, Helmut Heinen.
Da stellt sich doch die Frage, was sich Verleger überhaupt dabei denken, alles Mögliche ins Netz zu stellen, wo sie sich doch damit selber ihrer traditionellen Leser/innen der Printausgabe entledigen. Es ist keine Pflicht und niemand fordert die Publikationen. Aber man tut bzw. tat es wider besseres Wissen, um ein Stück vom Internet-Werbekuchen zu ergattern. Und man gab bislang auch selber seine Werke sehr freigiebig per RSS-Feeds und anderswie an Homepages etc. ab.
eBay bringt seine regionalen Anzeigen ab sofort bei “eBay Kleinanzeigen” unter. Bisher war hierfür die Konzerntochter Kijiji zuständig. Mit dem neuen Namen will eBay dem Portal zu mehr Resonanz verhelfen. Die Seite richtet sich primär an private Anbieter. Die Anzeigenaufgabe ist kostenlos. Mit Ausnahme der Kontaktanzeigen und solcher für Ferienwohnungen – die laufen kurioserweise auch als Kijiji weiter. So kommt der Name Ebay auch nicht mit offerierten sexuellen Begierden (erotische Kontakte etc.) in direkte Verbindung. Kijiji wurde übrigens 2005 als Konzerntochter von eBay gegründet.