MAGAZIN i.de


5. September 2009

Gibt’s Peinlicheres? Die Junge Union musiziert …

Kategorie: I-VIDEO, ORGANISATIONEN, POLITIK – PMIX – 15:56

Die Junge Union ist die Jugendorganisation der CDU. Hätte ich das nicht gewusst, hätte ich eher an junge NAZIonaldemokraten (schreibt man das so?). Denkt hier jemand, ich übertreib? Ok, ich gebe zu, ich habe nur eine Minute durchgehalten – vielleicht wird das Video ja besser …

Der “Bei Youtube-Einsteller” schreibt:

“Dieses Video wurde vom Nutzer entfernt” – warum nur? Zum Glück habe ich eine Sicherungskopie gemacht.*

Heißt also, die JU fand es auch doof. Gemacht ist getan – wir verzeihen also nicht und “genießen”!

 

* Zwischenzeitlich habe ich die Quelle geändert, weil das Video erneut zwangsgelöscht war.

1. Dezember 2008

Ehrung langjähriger CDU-Mitglieder im Atomkraftwerk

Kategorie: LOKALPRESSE, ORGANISATIONEN – PMIX – 16:34

 

CDU-Steinburg: Ehrung langjähriger Mitglieder im Kernkraftwerk 

So titelte die Rundschau am 01.12.08 (Seite “Steinburg”). Ein Bild und Blabla dazu liefert die Kreis-CDU auf ihrer Homepage …

 Und umgehend fange ich das Nachdenken an. Hat das Atomkraftwerk Brokdorf - so muss es heißen – Mitglieder und was bekommen die? Einen Karibikflug bei GAU oder eine Extraration Jodtabletten?

Aber dann lese ich und verstehe: CDUler waren dort im AKW und wurden von CDUlern geehrt und neue Mitglieder hat man begrüßt – so ungefähr.

Muss ich wieder nachdenken … warum grade dort? Gab es vielleicht Schnittchen umsonst, gesponsert vom AKW? Denn “im Info-Zentrum des KKW gab es anschließend beeindruckende Zahlen zur wirtschaftlichen Bedeutung des Kraftwerkes”, so die Zeitung. Das nennt man Lobbyarbeit, wenn ich korrekt informiert bin. Und dazu gehören gerne kleine Geschenke. Und da ist man bei politisch CDU-orientierten Menschen, die nicht in der Nähe eines Endlagers leben, immer voll vorne – mit den beeindruckenden Zahlen.  

Nur ein Gedanke, mal zum Nach-Denken. (Ich nehme übrigens nicht von jedem Schnittchen und denke gerne unabhängig.)

27. Juni 2008

Linke Tour der Un-Linken

Kategorie: LEUTE, LOKALPRESSE, ORGANISATIONEN – PMIX – 15:31

Am 25. Mai 2008 waren Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein. Die nächsten Kommunalwahlen finden 2013 statt. Bis dahin sollten Itzehoer Wähler/innen zwei Namen nicht vergessen. Und den einer Wählergruppe ebensowenig.

Gerd Konarski und Kerstin Hoffmann heißen zwei für die Partei “Die Linke” gewählte Mitbürger. Das Verhalten von Konarski und Hoffmann ist Thema bzw. Anlass dieses kritischen Artikels. Sie ließen sich als Linke wählen. und sie bekamen nicht wenige Stimmen von Wählern, die die Nase voll haben von den etablierten Parteien, die insbesondere CDU und SPD nicht mehr vertrauen. Leute, die bestimmt auch die Wählergruppe namens UWI nicht in der Ratsversammlung sehen wollen, handelt es sich da doch überwiegend um eine Gruppe von Geschäftsleuten unter der Leitung eines Herrn namens Lorenz. Ein Vereinigung, die bislang nicht dadurch auszeichnete, daß sie sich um Anliegen der finanzschwächeren Bürger/innen kümmerte. Lorenz würde das bestreiten. Aber diesen, meinen Eindruck werden in dieser Stadt nicht wenige teilen. Konarski und Hoffmann landen also über die Liste der Linken in der Itzehoer Ratsversammlung.

Und einen Monat nach der Wahl – nun kommt’s! – wechseln Konarski und Hoffmann genau zu dieser UWI. Und versuchen dieses unglaubwürdig zu begründen – dazu gleich.Die Linke hat 4 Sitze bei der Wahl errungen. Einer der vier verzichtete jedoch auf sein Mandat, da er auch in den Kreistag für die Linke gewählt wurde. Ein Volker Blaschke, Bruder des amtierenden Bürgermeisters rückt – wie es Usus ist – nach. Der ist von anderem politischen Kaliber als sein Bruder. Er ist langjähriges DKP Mitglied. Und das stört nun plötzlich Konarski und Hoffmann. Sie haben was gegen Kommunismus! Woww! Kommunisten in Itzehoe, das sieht nach Weltuntergang aus. Konarski und Hoffmann als Retter der ordentlichen Gesellschaft? Nein, Wahlbetrüger bzw. Wählerbetrüger wäre passender. Denn Konarski und Hoffmann wussten von der DKP Mitgliedschaft. Sie war nie ein Geheimnis. Sie wussten, wie alle interessierten Bürger/innen, daß Blaschke Listenplatz 5 hatte. (weiterlesen…)