Links sieht man, wie riesig Sibirien ist – eine riesige Kartenansicht in 2000 x 1225 px. Größe gibt es nach Draufklick!
Die Überschrift lässt ahnen, dass dort Ungutes passiert. Gelesen habe ich das in den Greenpeace-Nachrichten für Förderer. Und ich halte es für wichtig, das weiterzuverbreiten.
Der Greenpeace-Bericht beginnt so: “Ganze Wälder kippen; fester Boden wird zu tiefem Sumpf; Asphalt birst, Häuser reißen ein; Öl- und Gaspipelines brechen: Folgen des Klimawandels in Sibirien. Der Permafrost, der ewig gefrorene Boden, taut und wird instabil. Das Tauwetter im hohen Norden geht auch uns an: Es hat massive Folgen für das globale Klima.”So – nun lest bitte weiter im Bericht!!
Weil beim kommenden Klimagipfel in Kopenhagen wieder nur viel geredet werden wird und mehr nicht, verdüstert die Sibirienprognose weiter die Zukunftsaussichten künftiger Erdenbewohner. Und ich sage mal wieder: Beten wird künftige Katastrophen nicht verhindern!
Es zeigt sich leider immer wieder, dass wir Menschen eine doch ziemlich grausame Spezies sind. Stichwort Tierquälerei. Es gibt Dinge, die finden wir normal. Wenn’s ums Essen geht, kennen wir keine Gnade. Und so kommen wir zum Tier, das links abgebildet ist. Sieht überhaupt nicht niedlich aus und hat schon deswegen wenige Fans. Mit Ausnahme der Gourmets auf diesem Planeten. Sein Schicksal ist deswegen … widerlich. Aber lest nachstehenden Text!
Der Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt) hat die Metro-Group-Zentrale aufgefordert, den Verkauf lebender Hummer in ihren Märkten umgehend zu stoppen. Sowohl die Art der Hälterung als auch das anschließende Töten durch den Verbraucher ist mit erheblichen und wiederholten Leiden für die Tiere verbunden und verstößt somit gegen grundlegende tierschutzrechtliche Bestimmungen.
Nach dem Fang werden die Hummer mit zusammengebundenen Scheren und ohne Nahrung oft wochenlang in Kühlhäusern gehältert, bis sie schließlich zu den Lebensmittelketten verschickt werden. Aber auch hier bleiben die Scheren der Tiere bis zum Verkauf fixiert – das Ausleben arttypischer Verhaltensweisen, wie z. B. die Nahrungsaufnahme oder die uneingeschränkte Fortbewegung ist so unmöglich! Die Hälterungsbecken berücksichtigen in keinster Weise die biologischen Bedürfnisse der Hummer; sie sind in aller Regel völlig überbelegt und verfügen über keine Rückzugsmöglichkeiten. (weiterlesen…)
Trotz des grau-braunen Herbstwetters: die Farbe, die dominiert ist grün. Nicht unbedingt in der Mode, dafür aber bei sehr vielen anderen Produkten des täglichen Lebens. Waschmittel, Putzmittel, Strom, Cremes, Limonade, alles ist im Einklang mit der Natur. Man hat schon fast ein schlechtes Gewissen noch Fahrrad zu fahren, so großartig sind die neuen Autos anscheinend fürs Klima. Schön, dass man wieder mit gutem Gefühl einkaufen kann. Jedenfalls, wenn man der Werbung glaubt.
So der Anfang eines Berichtes des NDR-Medienmagazins “ZAPP”. Beispiel? „Eigentlich müsste endlich mal jemand etwas für den Klimaschutz tun“ hört sich an nach Greenpeace, ist aber Original RWE Werbung. RWE, dem Konzern, der mit Kohlekraftwerken die Umwelt verpestet. Und auch die anderen Energiekonzerne schmücken sich in ihren Kampagnen mit schönen Naturbildern, blauem Himmel und intakten Bäumen, statt mit qualmenden Schornsteinen.
Aber nicht nur Energieliefernaten machen auf öko, denn grüne Werbeversprechen fürs gute Gewissen sind groß in Mode.
VW prahlt in der Werbung: „Man kann auf die Abgasnormen der Zukunft warten oder sie bereits heute erfüllen“ – was man natürlich nicht tut. Und so geht es quer ducrh die Branchen – insbesondere jenen umweltverschmutzenden – man lügt sich grün, das es eigentlich bestraft werden müsste.
Magazini empfiehlt Lesern, die sich ungerne dumm kaufen lassen, alles Nähere zur Thematik bei ZAPP nachzulesen - hier geht’s zum Text. Bequem kann man sich das Ganze auch als Video anschauen – hier geht’s zum Video.
Gelesen / gesehen? Da bekommt man doch schnell die Wut, oder?! (weiterlesen…)
Schon ein paar Tage alt ist die internationale Studie über ökologisches Verbraucherverhalten “Greendex”, die uns Deutschen zeigt, dass wir so umweltbewusst nicht leben, wie wir meinen bzw. tun. Zum zweiten Mal hat die amerikanische National Geographic Society die “Greendex”-Studie zum Konsumverhalten durchgeführt. In 17 Ländern wurden 2009 jeweils 1000 Verbraucher nach ihren Gewohnheiten befragt. Dabei ging es um Fragen wie Benutzung von Auto, Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln, kaltem oder warmem Wasser fürs Waschen, Wärmedämmung für Häuser, Stromverbrauch und vieles mehr. 60 Prozent der 65 abgefragten Variablen basierten auf freiwilligem Verhalten. Die Antworten ergaben am Ende eine Gesamtpunktzahl pro Nation – und Deutschland landet mit 51,1 Punkten lediglich auf Rang 10.
Da darf man den Wählern von Schwarz-Gelb schon mal für zukünftige Atomkraft-Unfälle danken! Die Atomindustrie jedenfalls ist sicher, dass ihre altersschwachem Werke noch lange laufen dürfen, dank CDU und FDP. Wie “Die Zeit” berichtet, schnellten schon bald nach der Wahl die Aktienkurse nach oben.
“Kaum hatte die Frankfurter Börse am Morgen den Handel eröffnet, schnellten die Kurse der deutschen Energieversorger in die Höhe. E.on-Papiere legten im Verlauf des Tages zeitweise um fast fünf Prozent zu, Aktien von RWE verteuerten sich um rund vier Prozent, jene von EnBW sogar zeitweise um 13 Prozent.” So die Zeit – und weiter: “Eine schwarz-gelbe Bundesregierung, so das Kalkül der Anleger, werde in der kommenden Legislaturperiode die Laufzeiten der Atomkraftwerke in Deutschland verlängern. E.on und RWE betreiben derzeit 11 der 17 aktiven Meiler, EnBW vier, Vattenfall zwei. Da die Kraftwerke bereits abgeschrieben sind, können die Unternehmen mit zusätzlichen Gewinnen rechnen, falls die Meiler länger am Netz bleiben dürfen.” Alles lesen darf man nach Klick aufs Krümmel-AKW!
Am Freitag, dem 25.09.09, haben wir alle natürlichen Ressourcen verbraucht, die uns für dieses Jahr zur Verfügung stehen. Das geht aus Berechnungen des internationalen Global Footprint Network hervor. Ab dem 25.09., also mehr als drei Monate vor Jahresende, wird unser Planet im Minus sein. Rohstoffe sind mit dem Datum theoretisch aufgebraucht und Umweltprobleme wie Treibhausgasemissionen und Müllproduktionen können von der Natur nicht mehr bewältigt werden.
Näheres ist bei Greenpeace nachzulesen!
1986 war das erste Jahr, in dem die Menschheit weltweit über ihre Verhältnisse lebte. Tag der ökologischen Überschuldung war damals der 31. Dezember. Nur zehn Jahre später verbrauchte die Menschheit 15 Prozent mehr Ressourcen, der Tag der Ökologischen Überschuldung wanderte in den November. 2006 lag er auf dem 06.10. und 2008 fiel er schon auf den 23.09. Dass es 2009 zwei Tage später passiert, liegt an der Wirtschaftskrise …
Dein und mein Zuhause ist die Erde. Wer nicht Augen und Ohren vollkommen abgeschaltet hat, wird mitbekommen haben, dass dieses Zuhause gefährdet ist. Wir treiben durch unser Verhalten diesen Planeten an/in den Abgrund. Keine Regierung wird das verhindern können, kein Glaube an welche Religion auch immer. Ein Grund für die Produktion dieses Werkes! Die Erde in atemberaubenden Luftaufnahmen in HD-Qualität (1280 x 720 px /MP4 / 1,38 GB) wurde von einem Erdenbürger namens Yann initiiert, heißt HOME und ist kostenlos zugänglich.
Yann sagt zu seinem Engagement:
Wir leben in einer alles-entscheidenden Zeit. Wissenschaftler sagen uns, wir hätten nur 10 Jahre um unsere Lebensweise zu ändern, um das Aufzehren von Rohstoffen zu verhindern und um eine katastrophale Entwicklung des Weltklimas zu verhindern.
Jeder Einzelne muss an dieser gemeinsamen Anstrengung teilnehmen ; und um so viele Leute wie möglich darauf aufmerksam zu machen, habe ich den Film HOME gedreht.
Damit der Film die größt-mögliche Verbreitung erhält, muss er um sonst sein ; unser Sponsor, die PPR Gruppe hat dies ermöglicht. EuropaCorp, der den Vertrieb sicherstellt, hat sich bereiterklärt, keinen Gewinn aus HOME erwirtschaften zu wollen, weil der Film nicht auf wirtschaftlichen Erfolg angelegt ist.
Ich hätte gerne, dass HOME auch Ihr Film wird. Verteilen Sie ihn weiter. Und handeln Sie.
Hier könnt Ihr schon mal “HOME – PPR die offizielle Unterstützung des Films” quasi als Vorfilm (deutsche Untertitel) sehen. (Für Downloader folgt ein Hinweis unterhalb des Videofensters hier!)
Wer den Film gerne auf seiner Festplatte haben möchte, wird mit seinem YouTube-Download Programm Probleme haben. Es geht aber mit dem Real Player 11 Basic, der Kostenlos ist.
Wer nicht will, dass der RP eigenmächtig Verbindungen ins Netz aufnimmt, ändere im Fenster unter Extras > Einstellungen > Automatische Dienste die Einstellungen (auch wenn Real mit abratenden Meldungen aufwartet). Als fertige Datei (1,38 GB) hat man eine mit der Endung MP4. Diese lässt sich z.B. abspielen mit dem VLC-Player und dem hervorragenden KMP Player - viel Spaß!
Ich kann mir nicht helfen, aber mir geht irgendwie das (nicht vorhandene) Messer in der Hosentasche auf, wenn ich den Artikel über das großartige Jagdglück unser heimischen Grünröcke mit alberner Feder am Hut lese. Am 16.05.09 musste ich mir den Text antun, der sogleich das Frühstück im Halse klemmen ließ. Über 15.000 Tiere hat man zur Strecke gebracht und feiert das mit Medaillenverteilung an die Schießwütigsten. Dann gab es noch ein Foto zum After-Schlachtfest .Darauf zu sehen laut Bilduntertitel: ” … Die Kreisbläsergruppe verbläst die Strecke” – was auch immer dieser Blödsinn soll. Damen und Herren blasen – nebenbei bemerkt für Modefreaks – in zünftigem Nachkriegsgrün gekleidet.
Leider keine Bilder sind zu sehen von einem ebenfalls zünftigen Saufgelage, an deren Ende die Aussprache von “Elster” und “Hermeline” für Aussenstehende nicht mehr übersetzbar klingt. Auf der 3 Promillefahrt nach Hause könnte man so gleich das nächste Tier erlegen. Aber möglicherweise habe ich da nur ein Klischee im Kopf.
Ist ja nicht so, dass alle Jäger/innen blutrünstige Killermaschinen sind. Klingt aber so, wenn man das Gehabe um ihre Taten hört und liest. Jäger/innen treten auch eher selten als Aktivtierfreunde ins Auge. Auch wenn diese bewaffneten Waldwichtigtuer sich gerne als die Naturschützer schlechthin bezeichnen. Hinter der harten Schale stecken aber meist eher konservative Gemüter mit christlich orientierter Politorientierung. Und diese Spezies hält den Menschen für die Krönung der Schöpfung gemäß Kurzgeschichtensammlung Bibel, was manche als Freifahrtschein zur Untertanmachung vierbeiniger Gesellen begreifen.
Ehrlich, fast 3000 Rehe hat man gekillt! Wer hätte gedacht, dass es überhaupt so viele Mitglieder dieser Spezies im Kreis Steinburg gibt? Weil ich immer seltener gewisse Tiere sehe - obwohl ich ausgedehnt im Grün unterwegs bin – erscheint mir manche Zahl im links gescreenten Artikel unglaublich hoch. Wiederum ist es danach aber wirklich kein Wunder, dass ich immer weniger Fellträger/innen zu Gesicht bekomme. Für lebende Tiere gibt es eben keine Medaillen!
Und ich bin mir sehr sicher, dass die Zahl der wirklich geschossenen Tiere um Einiges höher ist. Es fehlen in der Liste Katzen und Hunde. Und geschützte Tiere, die man versehentlich abschoss, weil der Tiermörder nicht gut zu Fuß oder Auge war, werden sicherlich zur Dunkelziffer. Oder unseren Steinburgern Knallern passiert sowas nicht. Waidmannsheil – heil kühne Jägerschaft.
(Artikel aus Norddeutscher Rundschau 16.05.09 – ePaper Version)
Schlimme Nachrichten aus aller Welt – beinahe täglich. Schwachsinn am laufenden Band aus dem Regierungsbunker Berlin. Aber auch die Itzehoer Politik liefert Schwachsinn pur: Wenzel-Hablik Fankult, A23 Kritiklosigkeit, ein umweltfeindliches Klinikum, Ideenlosigkeit … und so weiter und so fort.
Man könnte fast täglich unzählige Zeilen über diese oder jene Hirnlosigkeit kleiner und großer Machthaber vom Stapel lassen. Allerdings hat die Frequenz, mit der solch “anregende” Meldungen uns Bürger/innen erreichen ein Maß angenommen, dass ein Gefühl der Hilflosigkeit entsteht, weil man sich dem Schwachsinn machtlos ausgeliefert sieht.
Ich – mal so als Beispielbürger – habe in 2009 bereits jetzt so viel gehört und gelesen, was mich aufregt, nervt und manchmal gar militante Denkspiele auslöst (Theorie!!! Denn Gewalt ist widerlich!), dass ich das Gefühl habe, das Jahr müsste schon um sein. Da spielt auch das Wetter eine Rolle. Die letzten Wochen war soviel Sonnenschein, dass ich den April schon mit dem Juli verwechselte.
Und der Rest des Jahres ist in der Tat unwichtig, was die Wahl des Wortes (oder heißt es Unwort?) dieses Jahres 2009 anbelangt. Es steht fest und heißt Abwrackprämie.
Abwrackprämie oder schöngetextet von Angie & Co. als “Umweltprämie”. Ein Werk Wahnsinniger. Wahnsinniger Geldverschleuderer. Am Ende werden es (nach Aufstockung des Erstbetrages) 5 Milliarden Euro sein, die später für wichtigere Aufgaben fehlen werden.
Was gibt es Wichtigeres als die Automobilindustrie in Deutschland? So ist Widerspruch deutschlandfeindlich – oder so was in diese Richtung. Allerdings, ist der letzte Cent ausbezahlt, geht es mit der Autoindustrie richtig abwärts. Denn wer kauft dann noch Autos?
Egal, 2009 ist Wahljahr – da gibt es Geschenke. nach uns, äh nach den Wahlen … ist noch sooo lange hin. (So betrachtet ist 2009 doch noch nicht vorbei …)
Nun ja – also: Das Unwort 2009 halten wir auf jeden Fall schon mal fest! Und daher auch schon jetzt das Video zum Wort 2009 …
Immer häufiger müssen sich Kindergärten gegen Klagen von Nachbarn wehren, die sich durch das Lachen, Spielen und Weinen von Kindern belästigt fühlen. Nicht immer gewinnen die Kläger – aber in Hamburg zog kürzlich bereits zum zweiten Mal eine Kita den Kürzeren und musste nach Klagen schließen. Das erschwert die Pläne der der Großen Koalition in Berlin, die bis zum Jahr 2013 die Krippen- und Tagespflegeplätze für Kinder unter drei Jahren auf 750.000 verdreifacht haben möchte. Das könnte – wie der Fall des Hamburger Kindergartens “Sterniparkan” zeigt, an Lärmschutzverordnungen oder am Baurecht der Länder scheitern. Da wird Kindergelärme mit Kreissägen verglichen oder Kindergärten mit Gewerbebetrieben gleichsetzt, was den Betrieb in Wohngebieten ausschließt (Quelle: Spiegel Online).
Die Homepage “Kinderinfo.de” meint (unabhängig von dem Kindergartenfall!): “Gesetze und Richter sind zum Glück viel kinderfreundlicher als manche Vermieter, Mitbewohner und Nachbarn wahrhaben wollen” und listet auf, was Kinder alles so dürfen. Auf diesem Rechtsgebiet scheint also die Welt der Kinderfreunde einigermaßen in Ordnung zu sein. Aber die Sache mit den Kindergärten läuft eben anders. Logisch, denn Kinder im Haus sind normal, aber 30 Kinder (oder mehr/weniger) plötzlich auf dem Nachbargrundstück rund fünf Mal die Woche sind anders …
Deshalb wollen Politiker einfach per Gesetz künftig ausschließen, dass Geschrei von Kindern zum Gegenstand von Gerichtsprozessen wird. So die CSU (Quelle: DPA/der Newsticker.de): “Wir wollen gesetzlich klarstellen: Kinderlärm darf kein Grund für Nachbarschaftsklagen gegen Kindergärten, Spielplätze und ähnliche Einrichtungen sein”.
Politiker verschiedener Fraktionen standen auch kopfschüttelnd vor Fernsehkameras, als es um jüngste Anti-Kinderlärm-Urteile ging. Sie mochten kaum das Wort “Kinderlärm” gebrauchen und versuchten dem Zuschauer etwas in der Art zu übermitteln, dass jedes Dezibel von Kindern verursachte Geräusch ein Glücksfall für’s menschliche Ohr sei.
Der aktuell, beinahe verordnete Meinungstrend lautet schlussfolgernd ungefähr so: “Kindergeräusche sind geil – je lauter, desto schöner!” Wer anderer Meinung ist, wird als kinderfeindlich abgestempelt.